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  • Freitag, 13. März 2026
  • 15:00–16:00
  • Hörführung

telefonisch/digital

Geschichte und Gedenken in der Hafencity

Der Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen diente als Sammelort für die nationalsozialistischen Deportationen der Sinti*ze und Rom*nja und war ein zentraler Tatort des Völkermords. Am Ort des damaligen Sammellagers im heutigen südlichen Überseequartier erinnert das denk.mal Fruchtschuppen C an die Verbrechen. Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für die Deportationen von über 8000 Jüdinnen und Juden sowie Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg und Norddeutschland in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände der Lohsepark mit dem Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof.

Anlässlich der Deportation von über 300 Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg und Norddeutschland nach Auschwitz-Birkenau am 11. März 1943 stellt der Audiobesuch die Gedenkorte in der HafenCity vor: An wen wird erinnert? Was ist den Menschen passiert, die von hier deportiert wurden? Wer war an den Deportationen beteiligt und profitierte davon? Was passierte nach 1945 mit den Orten? Wie sind die Gedenkorte gestaltet? Guide: Henning Flinner. Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“

Anmeldung: Kostenlose Anmeldung über https://www.beianrufkultur.de/programm/termin/das-denk-mal-fruchtschuppen-c-geschichte-und-gedenken-in-der-hafencity oder Telefon (040) 209 404 36.