Der inklusive Podcast „Erinnerungs-DING“ ist online – neue Folgen immer dienstags
Organisiert wurde das Projekt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB) Dortmund und dem Verein IN-Gesellschaft Berlin in Kooperation mit dem Geschichtsort Stadthaus und dem Projekt denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Inhaltlich beschäftigt sich der Podcast mit den Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg zwischen 1933 und 1945. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Deportationen von Jüdinnen und Juden sowie Sinti*ze und Rom*nja.
Der Podcast geht zentralen Fragen nach: Wie sichtbar waren die Verbrechen? Wie wird heute über sie gesprochen? Was erschwert das Lernen über die nationalsozialistischen Verbrechen? Wo ist Sprache zu komplex? Und wie kann Geschichte so erzählt werden, dass sie für alle verständlich ist?
Bei der Vorstellung des Podcasts berichteten die Teilnehmenden vom Entstehungsprozess und den Herausforderungen während der Entwicklung. Hörbeispiele gaben Einblicke in die erste Folge.
Zur gemeinsamen Arbeit gehörten Besuche von Gedenkstätten sowie Workshops, in denen die Teilnehmenden miteinander lernten und unterschiedliche Perspektiven austauschten. Die Mitarbeiterinnen des Geschichtsorts Stadthaus und des Gedenkorts denk.mal Hannoverscher Bahnhof, die eng in die Konzepterarbeitung eingebunden waren, hatten im Mai 2025 den Teilnehmenden ihre Orte vorgestellt. In Workshops wurden gemeinsam Aspekte und Barrieren von Sprache und Präsentationsformen beleuchtet.
Die Mitarbeiterinnen erhielten viel Feedback über Barrieren und wie diese abgebaut werden können. Der Austausch erwies sich als sehr bereichernd und lieferte wichtige Impulse für die Arbeit an beiden Orten. Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte ist bemüht, ihre Ausstellungen und Vermittlungsangebote möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Der Podcast umfasst sechs Folgen. Eine Folge erklärt schwierige Begriffe. Neue Episoden erscheinen jeden Dienstag auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Hier der Podcast bei Spotify.
Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Programms „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Hier geht es zum Bericht in Einfacher Sprache.