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30.03.2026

Info-Pavillon am Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ ab 1. April wieder geöffnet

Container mit einer Rollstuhlrampe davor, beklebt mit dem Schrift und einem historischen Bild des Hannoverschen Bahnhofs, im Hintergrund Bäume, im Vordergrund ein Platz und Sitzgelegenheiten
Info-Pavillon auf dem Lohseplatz, 2023

Während des Sommers hat der Info-Pavillon auf dem Lohseplatz am Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ wieder täglich geöffnet.

Bis zur Eröffnung des Dokumentationszentrums informiert auf dem Lohseplatz ein Info-Pavillon mit einer Ausstellung über die Deportationen, die Geschichte des Ortes und die Entwicklung der öffentlichen Erinnerung seit den 2000er-Jahren.

Der Gedenkort und Info-Pavillon sind barrierefrei mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Im Zeitraum von April bis Oktober finden zusätzlich an jedem letzten Sonntag im Monat um 14 Uhr öffentliche Rundgänge statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Weitere Termine für Rundgänge und Veranstaltungen finden Sie hier: Veranstaltungen

Schulklassen und andere Gruppen können einen Rundgang am Gedenkort kostenpflichtig online oder telefonisch buchen: Museumsdienst Hamburg, Telefon: 040 428 131 0. 

Öffnungszeiten des Info-Pavillons:

April–Oktober, Montag–Sonntag, 12.00–18.00 Uhr

Adresse: Lohseplatz, nördlicher Lohsepark in der HafenCity, 20457 Hamburg

Wo sich heute der Lohsepark in der HafenCity erstreckt, befand sich früher der Hannoversche Bahnhof. Zwischen 1940 und 1945 war er der zentrale Ausgangspunkt für die nationalsozialistischen Deportationen aus Hamburg und Norddeutschland. Über 8.000 Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma wurden in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Nur wenige überlebten.

Seit 2017 erinnert ein Gedenkort mit 20 Tafeln namentlich an die Deportierten. Zurzeit entwickelt ein Projektteam der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte ein Dokumentationszentrum, das die Deportationen in übergreifende historische Zusammenhänge einordnet und nach ihren Auswirkungen bis in unsere Gegenwart fragt.

Namenstafeln am denk.mal Hannoverscher Bahnhof