Zahlreiche Stellungnahmen unterstützen den Appell zum Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof
Appell gegen den Planungs- und Baustopp
Am 27. Januar 2026 wandten sich auf Initiative des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e. V. insgesamt 44 Erstunterzeichnende mit dem Appell „Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern“ an die Stadt Hamburg und den privaten Investor Harm Müller-Spreer. Sie forderten, die Realisierung des seit Langem geplanten Dokumentationszentrums verbindlich voranzubringen. Anlass war der seit Herbst 2024 bestehende Planungs- und Baustopp. Der Appell kann auf der Website des Auschwitz-Komitees weiterhin unterstützt werden.
Zahlreiche weitere Stimmen für das Dokumentationszentrum
Im Anschluss an den Appell erreichten die Initiatoren zahlreiche weitere Stellungnahmen. Unter den Verfassern sind Angehörige von Menschen, die während der NS-Zeit aus Hamburg deportiert wurden, Vertreterinnen und Vertreter von Verfolgtenverbänden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weitere Unterstützende. Viele schildern ihre persönliche oder familiäre Verbindung zum Hannoverschen Bahnhof. Sie betonen die Bedeutung des geplanten Dokumentationszentrums als Ort der Erinnerung an die Deportationen aus Hamburg, der Aufklärung über die nationalsozialistischen Verbrechen und der demokratischen Bildung. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus, Antiziganismus und Rechtsextremismus unterstreichen sie die Dringlichkeit seiner Verwirklichung.
Stellungnahmen jetzt online nachlesen
Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte veröffentlicht die eingegangenen Stellungnahmen mit Einverständnis der Verfasserinnen und Verfasser auf ihrer Website. Die Beiträge sind auf Deutsch und Englisch zugänglich. Die Sammlung macht deutlich, wie viele Menschen sich mit dem Gedenkort verbunden fühlen und welche Erwartungen sie an die Fertigstellung des Dokumentationszentrums richten.
Stellungnahmen zum Dokumentationszentrum auf Deutsch und Englisch lesen:
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