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  • Samstag, 3. August 2024
  • 14:00–15:30
  • Rundgang

Die Deportationen von Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg während des Nationalsozialismus

Die rassistische Verfolgung von Sinti*ze und Rom*nja führte im Nationalsozialismus zum Völkermord. Während das nationalsozialistische Regime 1939 zunächst noch ein Zwangslager in Hamburg plante, begannen ab Mai 1940 Deportationen der Menschen vom Hannoverschen Bahnhof in Lager im besetzten Polen. Aus Hamburg wurden über 1380 Sinti*ze und Rom*nja in das Zwangsarbeitslager Belzec und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Der Rundgang führt zum Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof, der an die deportierten Jüdinnen und Juden sowie Sinti*ze und Rom*nja erinnert. Außerdem zum ehemaligen Standort des Fruchtschuppen C im südlichen Überseequartier. Hier soll zukünftig das Erinnerungszeichen denk.mal Fruchtschuppen C an das zentrale Sammellager erinnern, in dem Sinti*ze und Rom*nja mehrere Tage lang festgehalten waren, bevor sie deportiert wurden.

Die Veranstaltung findet statt anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti*ze und Rom*nja. Siehe dazu auch die Rundgänge am Geschichtsort Stadthaus am 3. August 2024 und in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 4. August 2024.

Treffpunkt: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Anmeldung erforderlich

24 von 25 Plätzen frei
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